Donnerstag, 13. Dezember 2018
Notruf: 112

Truppführerlehrgang beendet

In den letzten Wochen wurde in Kusel ein Truppführerlehrgang durchgeführt. 15 Feuerwehrmänner_frauen nahmen an dem Lehrgang teil. Lehrgangsleiter Daniel Jung und seine Helfer, schulten die neuen Truppführer in 35 Unterrichtsstunden (Theorie & Praxis) unter anderem mit den Themen Recht, Gefahren an der Einsatzstelle, Technische Hilfe......

Zum Ende des Lehrganges gab es eine Theorieprüfung sowie eine praktische Prüfung.

Die Teilnehmer erhielten nach den bestandenen Prüfungen durch den KFI den Lehrgangsnachweis.

Tag der Wiederbelebung am 22.09.2018

Kommt zum Tag der Wiederbelebung Prüfen, Rufen, Drücken

Gemeinsam mit den Kollegen der Rettungswache Kusel und des Westpfalklinikums Kusel

Am 22.09.2018 von 10 - 18 Uhr am HELA Profizentrum in Kusel

Aus dem Übungsalltag: Thema Techn. Hilfe

Bei der letzten Übung stand Techn. Hilfe auf unserem Übungsplan. Als Lage wurde durch die Übungsleitung vorgegeben, dass 2 Fahrzeuge verunfallt sind und 2 Personen eingeklemmt.

Die Personen wurden durch das Personal von HLF und LF mittels Schere und Spreizer berfeit.

Hier noch ein paar Bilder zur Übung

Aus dem Übungsalltag Thema: Schaumübung


Am vergangenen Donnerstag stand das Thema Schaumübung auf dem Plan. Die beiden Ausbilder Michael Jung und Daniel Jung hatten den Schautrainer organisiert und eine Übung damit geplant. Alle Infos zum Schaumtrainer bitte dem Link folgen https://www.lfv-rlp.de/service/material-ausleihe/schaumtrainer/

Nach einer kurzen Einweisung zum Simulator konnte es auch los gehen. Eine Wanne gefüllt mit Benzin wurde entzündet und der erste Trupp musste den Brand löschen. Hier wurde dann mit den verschiedene Schaumarten und Löscharten experimentiert. Welche Art den Brand zu löschen ist die Beste und welche lässt sich am besten umsetzen. Zudem wurde auch statt Benzin, Alkohol entzündet um zu zeigen, wie sich nicht alkoholbeständiges Schaumittel verhält wenn es mit Alkohol in Verbindung gebracht wird und ob der Brand gelöscht werden kann oder nicht.

 

Ausbildung: Drohnenflug

Hier ein Artikel aus der Zeitung "Die Rheinpfalz" vom 19.06.2018

 

Kusel: Feuerwehrleute üben Umgang mit Drohne

 

Reportage: Junge Aktive der Freiwilligen Feuerwehr Kusel üben den Umgang mit der neuen Drohne

Von Philipp Jung

 

Mit sechs Rotoren: An der Kuseler Feuerwache steigt der Multicopter in die Lüfte.

Mit sechs Rotoren: An der Kuseler Feuerwache steigt der Multicopter in die Lüfte. ( Foto: m. hoffmann)

 

Sie fliegt, sie ist unbemannt und nicht fähig, einen Brand zu löschen. Aber sie ist ein gutes Hilfsmittel: die Drohne. Auch die Feuerwehr Kusel zählt nun einen solchen Multicopter zu ihrer Ausstattung. Am vergangenen Samstagmorgen steigt die Drohne über der Kreisstadt in die Luft: Es ist kein realer Einsatz, nur eine Übung. Denn die jungen Feuerwehrleute müssen mit dem Gerät vertraut gemacht werden.

Der Theorieteil ist abgeschlossen, heute ist Praxistag: Marcel Fauß, Lukas Hoffmann, Nicolai Stoll und Marcel Keller dürfen sich alle einmal die Fernbedienung umhängen, die fast so groß ist wie die Drohne selbst. „Im Prinzip bedient ihr sie wie ein Tablet oder ein Smartphone“, sagt Dorian Weidler, einer der beiden Ausbilder. Er ist für die technische Unterweisung zuständig; sein Kollege Sebastian Jung hat die Theorie übernommen.

Wie ein Mini-Hubschrauber

Bevor die Drohne aufsteigen kann, muss sie jedoch zunächst aus dem Koffer herausgenommen und ordnungsgemäß zusammengebaut werden. Weidler macht es vor: „Erst nehmt ihr den Sichtschutz für die Fernbedienung heraus, dann Akku und Ladegerät, dann erst das Herzstück.“ Dort werden schließlich sechs Rotoren angebracht – und eine Kamera, damit die Drohne auch filmen kann.

Die Kuseler Feuerwehr verfügt über zwei Kameratypen für ihr Gerät: eine 4K-Kamera (4K bezeichnet eine besonders hohe Auflösung) und eine mit Wärmebildaufzeichnung. „Die Wärmebildkamera benutzt man generell nur dann, wenn eine Personensuche durchgeführt wird – oder bei einem Großbrand, um zu untersuchen, ob es noch Wärmequellen gibt“, erklärt Sebastian Jung im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Fertig montiert sieht das Ding aus wie ein Mini-Hubschrauber mit etlichen Rotoren.

Die Bilder aus der Vogelperspektive verschaffen der Einsatzleitung einen guten Überblick über die Gesamtsituation. Einmal war die Drohne der Kuseler Feuerwehr sogar schon im Einsatz: beim Brand des Dachstuhls im Seniorenheim in Lauterecken. „Wir hätten sie auch noch bei anderen Einsätzen verwenden können“, merkt Marcel Fauß an. „Irgendwie haben wir noch gar nicht so auf dem Schirm, dass wir jetzt im Besitz einer Drohne sind.“

Üben bis zur Herbstmesse

Fauß ist der Erste, der an dem Flugübungstag das Zepter in die Hand nehmen darf. Im Hof vor der Feuerwache schauen erst einmal alle Dorian Weidler beim Bedienen des neuen technischen Assistenten zu. Danach fährt die Truppe hoch zum Parkplatz auf dem Roßberg. Dort dürfen dann auch die „Flugschüler“ ran. „Zwei Sonnenbrillen im Drohnenkoffer wären nicht schlecht“, hat Fauß einen Verbesserungsvorschlag. Recht hat er: Das Sonnenlicht blendet – und hoch oben am Himmel ist die Drohne kaum noch zu sehen. Etwas gewöhnungsbedürftig ist auch die Kamerasteuerung: „Sie dreht sich nur sehr langsam“, erklärt Dorian Weidler. „Das hat den Grund, dass sie von allem ein optimales Bild einfangen will.“ Und gegen stärkere Windstöße ist das Gerät auch nicht ganz immun.

Direkt danach ist Nicolai Stoll an der Reihe. Katrin Stanietz fehlt heute: Sie gehört auch noch zu dem zukünftigen Team der Drohnenflieger. Die Unterweisung wird nur intern bei der Feuerwehr durchgeführt, da es so etwas wie einen „Drohnenführerschein“ nicht gibt, erklärt Sebastian Jung: „Die ersten Flugstunden machen wir noch als Gruppe, danach gibt es dann auch Einzeltermine für jeden. Der Rhythmus ist ein bisschen lose – und es kommt auch immer darauf an, wer gerade wie Zeit hat.“ Bis zur Kuseler Herbstmesse im September soll das Fünferteam dann jedoch mit der Drohne vertraut sein. Denn da will die Feuerwehr sie steigen lassen, um die Menschenmenge im Blick zu behalten – und potenziellen Gefahren vorzubeugen.

 

 

 

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