Montag, 20. Mai 2019
Notruf: 112

+++ 11.2. – Europäischer Tag des Notrufs 112 +++

 

Den Rettungsdienst und die Feuerwehr kann man in Europa über den kostenlosen Notruf 112 alarmieren. Den Polizeinotruf erreichen Sie über die 110

Wann solltet Sie die 112 anrufen?

  • Wählen Sie die 112, wenn Sie z.B. dringend bei einem Notfall einen Arzt brauchen
  • bei einem Verkehrunfall mit Verletzten Hilfe benötigen
  • oder einen Brand sehen.

Wann sollten Sie die 110 anrufen?

  • Wenn Sie Opfer oder Zeuge einer Straftat wurden
  • Wenn Sie verdächtige Wahrnehmungen machen

Für allgemeine Informationen, Verkehrsmeldungen oder Fragen ist der Notruf nicht geeignet, überlasten das System und gefährden evtl. das Leben anderer, die dringend diese Hilfe benötigen. Dazu können Sie die örtliche Polizeidienststelle anrufen.

Scherzanrufe sind strafbar und gefährden ebenfalls unnötig Menschenleben.

 

 

Truppführerlehrgang beendet

In den letzten Wochen wurde in Kusel ein Truppführerlehrgang durchgeführt. 15 Feuerwehrmänner_frauen nahmen an dem Lehrgang teil. Lehrgangsleiter Daniel Jung und seine Helfer, schulten die neuen Truppführer in 35 Unterrichtsstunden (Theorie & Praxis) unter anderem mit den Themen Recht, Gefahren an der Einsatzstelle, Technische Hilfe......

Zum Ende des Lehrganges gab es eine Theorieprüfung sowie eine praktische Prüfung.

Die Teilnehmer erhielten nach den bestandenen Prüfungen durch den KFI den Lehrgangsnachweis.

Aus dem Übungsalltag: Thema Techn. Hilfe

Bei der letzten Übung stand Techn. Hilfe auf unserem Übungsplan. Als Lage wurde durch die Übungsleitung vorgegeben, dass 2 Fahrzeuge verunfallt sind und 2 Personen eingeklemmt.

Die Personen wurden durch das Personal von HLF und LF mittels Schere und Spreizer berfeit.

Hier noch ein paar Bilder zur Übung

Aus dem Übungsalltag Thema: Schaumübung


Am vergangenen Donnerstag stand das Thema Schaumübung auf dem Plan. Die beiden Ausbilder Michael Jung und Daniel Jung hatten den Schautrainer organisiert und eine Übung damit geplant. Alle Infos zum Schaumtrainer bitte dem Link folgen https://www.lfv-rlp.de/service/material-ausleihe/schaumtrainer/

Nach einer kurzen Einweisung zum Simulator konnte es auch los gehen. Eine Wanne gefüllt mit Benzin wurde entzündet und der erste Trupp musste den Brand löschen. Hier wurde dann mit den verschiedene Schaumarten und Löscharten experimentiert. Welche Art den Brand zu löschen ist die Beste und welche lässt sich am besten umsetzen. Zudem wurde auch statt Benzin, Alkohol entzündet um zu zeigen, wie sich nicht alkoholbeständiges Schaumittel verhält wenn es mit Alkohol in Verbindung gebracht wird und ob der Brand gelöscht werden kann oder nicht.

 

Ausbildung: Drohnenflug

Hier ein Artikel aus der Zeitung "Die Rheinpfalz" vom 19.06.2018

 

Kusel: Feuerwehrleute üben Umgang mit Drohne

 

Reportage: Junge Aktive der Freiwilligen Feuerwehr Kusel üben den Umgang mit der neuen Drohne

Von Philipp Jung

 

Mit sechs Rotoren: An der Kuseler Feuerwache steigt der Multicopter in die Lüfte.

Mit sechs Rotoren: An der Kuseler Feuerwache steigt der Multicopter in die Lüfte. ( Foto: m. hoffmann)

 

Sie fliegt, sie ist unbemannt und nicht fähig, einen Brand zu löschen. Aber sie ist ein gutes Hilfsmittel: die Drohne. Auch die Feuerwehr Kusel zählt nun einen solchen Multicopter zu ihrer Ausstattung. Am vergangenen Samstagmorgen steigt die Drohne über der Kreisstadt in die Luft: Es ist kein realer Einsatz, nur eine Übung. Denn die jungen Feuerwehrleute müssen mit dem Gerät vertraut gemacht werden.

Der Theorieteil ist abgeschlossen, heute ist Praxistag: Marcel Fauß, Lukas Hoffmann, Nicolai Stoll und Marcel Keller dürfen sich alle einmal die Fernbedienung umhängen, die fast so groß ist wie die Drohne selbst. „Im Prinzip bedient ihr sie wie ein Tablet oder ein Smartphone“, sagt Dorian Weidler, einer der beiden Ausbilder. Er ist für die technische Unterweisung zuständig; sein Kollege Sebastian Jung hat die Theorie übernommen.

Wie ein Mini-Hubschrauber

Bevor die Drohne aufsteigen kann, muss sie jedoch zunächst aus dem Koffer herausgenommen und ordnungsgemäß zusammengebaut werden. Weidler macht es vor: „Erst nehmt ihr den Sichtschutz für die Fernbedienung heraus, dann Akku und Ladegerät, dann erst das Herzstück.“ Dort werden schließlich sechs Rotoren angebracht – und eine Kamera, damit die Drohne auch filmen kann.

Die Kuseler Feuerwehr verfügt über zwei Kameratypen für ihr Gerät: eine 4K-Kamera (4K bezeichnet eine besonders hohe Auflösung) und eine mit Wärmebildaufzeichnung. „Die Wärmebildkamera benutzt man generell nur dann, wenn eine Personensuche durchgeführt wird – oder bei einem Großbrand, um zu untersuchen, ob es noch Wärmequellen gibt“, erklärt Sebastian Jung im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Fertig montiert sieht das Ding aus wie ein Mini-Hubschrauber mit etlichen Rotoren.

Die Bilder aus der Vogelperspektive verschaffen der Einsatzleitung einen guten Überblick über die Gesamtsituation. Einmal war die Drohne der Kuseler Feuerwehr sogar schon im Einsatz: beim Brand des Dachstuhls im Seniorenheim in Lauterecken. „Wir hätten sie auch noch bei anderen Einsätzen verwenden können“, merkt Marcel Fauß an. „Irgendwie haben wir noch gar nicht so auf dem Schirm, dass wir jetzt im Besitz einer Drohne sind.“

Üben bis zur Herbstmesse

Fauß ist der Erste, der an dem Flugübungstag das Zepter in die Hand nehmen darf. Im Hof vor der Feuerwache schauen erst einmal alle Dorian Weidler beim Bedienen des neuen technischen Assistenten zu. Danach fährt die Truppe hoch zum Parkplatz auf dem Roßberg. Dort dürfen dann auch die „Flugschüler“ ran. „Zwei Sonnenbrillen im Drohnenkoffer wären nicht schlecht“, hat Fauß einen Verbesserungsvorschlag. Recht hat er: Das Sonnenlicht blendet – und hoch oben am Himmel ist die Drohne kaum noch zu sehen. Etwas gewöhnungsbedürftig ist auch die Kamerasteuerung: „Sie dreht sich nur sehr langsam“, erklärt Dorian Weidler. „Das hat den Grund, dass sie von allem ein optimales Bild einfangen will.“ Und gegen stärkere Windstöße ist das Gerät auch nicht ganz immun.

Direkt danach ist Nicolai Stoll an der Reihe. Katrin Stanietz fehlt heute: Sie gehört auch noch zu dem zukünftigen Team der Drohnenflieger. Die Unterweisung wird nur intern bei der Feuerwehr durchgeführt, da es so etwas wie einen „Drohnenführerschein“ nicht gibt, erklärt Sebastian Jung: „Die ersten Flugstunden machen wir noch als Gruppe, danach gibt es dann auch Einzeltermine für jeden. Der Rhythmus ist ein bisschen lose – und es kommt auch immer darauf an, wer gerade wie Zeit hat.“ Bis zur Kuseler Herbstmesse im September soll das Fünferteam dann jedoch mit der Drohne vertraut sein. Denn da will die Feuerwehr sie steigen lassen, um die Menschenmenge im Blick zu behalten – und potenziellen Gefahren vorzubeugen.

 

 

 

Bauplatz für die neue Feuerwache in Kusel gefunden

Hier ein Auszug aus dem Bericht der Zeitung "Die Rheinpfalz" vom 14.06.2018

Der Verbandsgemeinderat Kusel-Altenglan hat am Mittwochabend beschlossen, das Gelände der ehemaligen Molkerei in der Kuseler Lehnstraße zu kaufen, um dort eine neue Feuerwache zu bauen. Bürgermeister Stefan Spitzer hat am Donnerstag den Beschluss in nichtöffentlicher Sitzung bestätigt. Im Haushalt der Verbandsgemeinde sind 560.000 Euro eingeplant, ob das Geld für den Kauf ausgegeben wurde, wollte Spitzer nicht sagen. Seit Jahren wurde in Kusel über einen neuen Standort für die Feuerwehr diskutiert. Wann mit dem Neubau begonnen wird, ist noch nicht klar.

Bild Markus Hoffmann von der Zeitung "Die Rheinpfalz"

Drohnenausbildung beginnt

In den nächsten Wochen startet die Flugausbildung für unsere Drohne. Die Ausbilder Dorian Weidler und Sebastian Jung unterrichten die "Flugschüler" erst in einem Theorieteil danach geht es in die Praxis über. Die Theorie besteht aus rechtlichen Grundlagen, Wettereinschätzung, Gerätekunde und u.a. auch Flugverbots Zonen.

Die Praxis gestaltet sich dann eher um das Fliegen, Flugmanöver üben und die Technik und diverse Flugprogramme der Drohne kennen zu lernen und zu festigen.

Das Team der Drohnenflieger besteht aus 8 Personen, die in der Ausbildung nach und nach die Freigabe bekommen die Drohne im Einsatzfall zu fliegen, so kann diese bei größeren Schadenslagen effektiv genutzt werden. Weitere Informationen zur Ausbildung folgen.......

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